

Die Konferenz über Ethik und Jugendbildung, organisiert vom Sri Swami Madhavananda World Peace Council und der Youth Union of Yoga in Daily Life fand unter der Schirmherrschaft des tschechischen Ministers für Bildung, Josef Dobeš, am 4. Dezember 2010 in Prag statt. Die Veranstaltung wurde von Ing. Roman Fuksa, dem Präsidenten der Yoga in Daily Life Association sowie von Frau Lenka Schwarzová, der Ethik-Beraterin des Bildungsministers eröffnet.
Frau Schwarzová erklärte, wie wichtig Ethik für Minister Dobeš sei und sprach darüber, wie die neue Ethik-Kommission des Ministeriums arbeite. Danach zeigten Kinder aus dem ganzen Land kurze Präsentationen mit Beispielen, wie sie Ethik in ihrem Leben umsetzen.
Dann folgten die Ansprachen der Hauptredner:
Dr. Petra Vrtbovská wies unter anderem darauf hin, wie eng kleine Kinder mit ihren Eltern verbunden sind, und wie viel Schaden der Psyche und sogar dem Gehirn eines Kindes auf neurologischer Ebene verursacht wird, wenn die Familie nicht funktioniert, wenn die Eltern eine falsche Einstellung gegenüber dem Kind haben oder wenn ein Kind seine Eltern verliert.
Prof. Gabriel Svejda sprach über Medienkompetenz. Nach einem Ausflug in die Geschichte der Medien, gab er Beispiele für unsere Faszination an den neuen Medien und dem starken Einfluss der Medien auf die menschliche Psyche. Dann warnte er vor einer neuen Form des Mobbings, die aus den Internet-Medien kommt.
Anschließend wurde die Konferenz von Schülern aus Neuseeland gegrüßt, die ein Video-Interview über ihre Meinung zu Ethik schickten, das speziell für die Konferenz produziert worden war.
Ing. Michaela Wicki sprach über die Erfahrungen, die sie gemacht hatte, als sie mit jungen Erwachsenen in einem Integrationshaus zusammen arbeitete. Ihre Mandanten, sagte sie, waren als Kinder sozial benachteiligt und hätten deshalb antisoziale Einstellungen und Werte entwickelt. Sie führte weiter aus, wie sehr sie positiv auf lang andauerndes Verstehen, lang andauernde Disziplin und Liebe reagierten.
Karel Nešpor, der bekannte Psychiater, sprach über Drogen- und Alkoholsucht und gab Beispiele für präventive Programme für Schulkinder und die Erforschung der Rolle von Yoga in der Suchtprävention und der Suchtbehandlung.
Mahamandaleshwar Paramhans Swami Maheshwarananda, der Initiator der Konferenz, appellierte an die Konferenz, den Fokus sowohl auf die Ethik in der Familie als auch auf die Ethik in der Schulbildung zu richten.
Danach führte eine Gruppe von Grundschülern eine kurze Yoga-Übung vor. Während der Übung rezitierten sie gleichzeitig Reime, wie sehr sie sich um die Natur kümmern. Sie luden auch die Konferenzteilnehmer zu den Workshops ein, die am Nachmittag stattfanden und gute Beispiele für die Umsetzung der Ethik in schulischen Lehrplänen zum Ziel hatten.
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Dein Herz sei dem Ozean gleich, in den sich tausende Flüsse ergießen, ohne dass er jemals überfließt. Dein Geist sei wie der Himmel, der sich endlos, heiter und frei über diese Welt erhebt. Dein Wesen sei das eines Baumes, der jeden mit seinem Schatten erfreut, der süße Früchte gibt, auch wenn man Steine auf ihn wirft, der nicht anhänglich ist gegenüber dem, der ihn gießt und der dem, der ihn fällt, keinen Vorwurf macht. |